Was die GTIN bedeutet
GTIN steht für Global Trade Item Number, den Standard-Identifikator, den GS1 (die internationale Organisation, die die Barcode-Systeme verwaltet) einem Produkt zuweist, um es von jedem anderen Produkt auf dem Markt zu unterscheiden. Es ist die Nummer, die unter dem Barcode codiert ist, im Alltag auch als UPC oder EAN bekannt, je nach Region und Format.
Jede Variante eines Produkts, etwa dasselbe Modell in einer anderen Farbe, Größe oder Füllmenge, braucht eine eigene GTIN. Eine GTIN beschreibt das Produkt nicht mit Text: Sie sagt nicht, ob es sich um ein blaues T-Shirt oder eine Gesichtscreme mit 50 ml Inhalt handelt. Sie gibt diesem konkreten Produkt eine Nummer, die jedes System lesen und eindeutig zuordnen kann, von der Registrierkasse bis zum Katalog von Google Shopping.
Es lohnt sich, die GTIN von der SKU zu unterscheiden. Die SKU ist ein interner Code, den jedes Geschäft für sein eigenes Inventar erfindet, und sie kann sich von Geschäft zu Geschäft wiederholen oder ändern. Die GTIN vergibt GS1, oder der Hersteller mit Lizenz von GS1, und sie ist in jedem Geschäft weltweit dieselbe, das dieses Produkt verkauft. Die eine ist privat, die andere universell.
Dieselbe GTIN begleitet das Produkt während seines gesamten Handelslebens: Sie steht auf der Rechnung des Herstellers, auf dem Lieferschein beim Wareneingang und auf dem Kassenbon, immer als dieselbe Nummer. Genau diese Beständigkeit ermöglicht es, dass Systeme verschiedener Unternehmen, die sich untereinander nie abgestimmt haben, eindeutig über dasselbe Produkt sprechen.