Was Disavow bedeutet
Einen Link zu entwerten löscht ihn nicht aus dem Web. Der Link steht weiterhin auf der Ausgangsseite, taucht weiterhin im Bericht „Links“ der Search Console auf und bleibt für jedes Drittanbieter-Werkzeug sichtbar. Was sich ändert, ist allein das Signal, das die Suchmaschine erhält: Google behandelt diese URLs oder Domains so, als zeigten sie fürs Ranking nicht auf deine Website.
Drei Dinge werden regelmäßig damit verwechselt. Es ist nicht das Attribut nofollow, das für Links gilt, die von deinen eigenen Seiten abgehen. Es ist kein Antrag auf erneute Überprüfung, mit dem man die Aufhebung einer manuellen Maßnahme beantragt. Und es ist kein allgemeiner Aufräumknopf: Google gibt an, dass es in den meisten Fällen selbst beurteilen kann, welchen Links es vertraut, weshalb die meisten Websites das Werkzeug nicht brauchen.
Die offizielle Dokumentation begrenzt den Einsatz auf zwei Bedingungen, die gleichzeitig erfüllt sein müssen. Erstens muss eine erhebliche Zahl betrügerischer, künstlicher oder minderwertiger Links auf die Website zeigen. Zweitens müssen diese Links eine manuelle Maßnahme ausgelöst haben, oder es muss sehr wahrscheinlich sein, dass sie eine auslösen. Außerhalb dieses Szenarios warnt die Hilfeseite selbst, dass es sich um eine fortgeschrittene Funktion handelt und ein falscher Einsatz die Leistung der Website in der Google-Suche beeinträchtigen kann.