Was ein Sitemap-Index bedeutet
Das Sitemap-Protokoll setzt jeder Datei zwei Obergrenzen: 50.000 URLs und 50 MB unkomprimiert. Eine Firmenseite mit zweihundert Seiten kommt dieser Grenze nie nahe. Ein Shop mit tiefem Katalog, ein Nachrichtenportal mit Archiv oder ein Immobilienmarkt reißt sie mühelos, und dann muss die Datei geteilt werden.
Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Sitemap steckt im Inhalt jedes Eintrags. In einer normalen Sitemap beschreibt jedes url-Element eine Seite der Website, und sein loc enthält die Adresse dieser Seite. In einem Index beschreibt jedes sitemap-Element eine Datei, und sein loc enthält die Adresse dieser Datei. Der Crawler arbeitet dadurch in zwei Schritten: Er lädt zuerst den Index und danach jede der gelisteten Sitemaps.
Alles Übrige ist gleich. Derselbe XML-Namensraum, dieselbe Pflicht zu UTF-8, dieselben Regeln für maskierte Entitäten. Google sagt es ohne Umschweife: Was für eine Sitemap gilt, gilt auch für einen Index. Deshalb scheitert ein fehlerhafter Index genauso wie eine fehlerhafte Sitemap, und deshalb greift die Grenze von 50 MB auch für die Indexdatei selbst.