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Glossar Sitelinks

Was sind Sitelinks?

Definition

Sitelinks sind die zusätzlichen Links, die Google unter einem Suchergebnis bündelt, um Nutzer direkt zu bestimmten Bereichen derselben Domain zu führen; sie entstehen automatisch aus der algorithmischen Analyse der Seitenstruktur.

Auf dieser Seite 5
  1. Was Sitelinks bedeuten
  2. Wie es funktioniert
  3. Warum es wichtig ist
  4. Gute Praxis
  5. Häufige Fehler
Kurz gefasst

Sitelinks sind die internen Links, die Google unter einem Suchergebnis bündelt; sie entstehen automatisch, und beeinflussen lässt sich allein die Architektur der Website.

Wie es funktioniert

Google erzeugt sie automatisch. Die Systeme analysieren die Linkstruktur der Website, um Abkürzungen zu finden, die dem Nutzer Zeit sparen, und die offizielle Dokumentation ist eindeutig: Sie erscheinen nur, wenn die Suchmaschine sie für hilfreich hält. Erlaubt die Architektur keine klaren Bereiche, oder passt die Suchanfrage nicht, wird das Ergebnis ohne sie ausgeliefert.

Die Signale hinter dieser Auswahl sind dieselben, die auch das normale Ranking bestimmen. Es zählt, welche Seiten die Website aus Navigation und Startseite heraus verlinkt, mit welchem Ankertext sie das tut, wie Titel und Überschriften formuliert sind und welche Seiten die Anfrage tatsächlich beantworten. Es gibt keine Art strukturierter Daten, die Sitelinks erzeugt, und kein Tag, mit dem man sie anfordern könnte.

Die Auswahl hängt außerdem von der konkreten Suchanfrage ab. Dieselbe URL kann bei einer Markensuche einen Satz Links zeigen und bei einer generischen Suche einen anderen oder gar keinen. Deshalb schwankt ihr Auftreten zwischen Sprachen, Geräten und Zeitpunkten, ohne dass sich an der Website etwas geändert hätte.

Die Suchbox verdient eine eigene Klarstellung, weil dazu viel Veraltetes im Umlauf ist. Google kündigte am 21. Oktober 2024 die Abschaffung der Sitelinks Search Box an und vollzog sie ab dem 21. November 2024 in allen Sprachen und Regionen. Am 29. November 2024 entfernte Google die Dokumentation dieses Markups und archivierte die Regel nositelinkssearchbox. Der alte Code erzeugt nichts mehr, richtet im Template aber auch keinen Schaden an.

Warum es wichtig ist

Die Entscheidung, die von diesem Element abhängt, lautet nicht, wie man es aktiviert, sondern wo man investiert. Da es kein Markup und keine Einstellung gibt, die sie auslöst, wird jedes Budget für «Sitelinks bekommen» zu Architekturarbeit: stabile Navigation, Titel, die den Bereich benennen, und schlüssige interne Verlinkung. Diese Arbeit zahlt sich auch dann aus, wenn der Block nie erscheint.

Bei Markensuchen belegt der Block vertikalen Platz, der sonst Wettbewerbern, Vergleichsportalen oder Fremdergebnissen über das Unternehmen zufiele. Er verschiebt außerdem den Einstiegspunkt. Wer auf der Preis- oder Supportseite landet, überspringt die Startseite, und das betrifft sowohl die Lesart der Analytics als auch die Gestaltung dieser Zielseiten.

Der unangenehme Teil ist, dass Google die Auswahl trifft. Zeigt der Block ein Impressum, ein Tag-Archiv oder die alte Version eines Produkts, sendet die Architektur Signale, die nicht zur kommerziellen Priorität passen. Dieses Symptom taugt als Diagnose der internen Struktur und nicht als isolierter Fehler der Suchmaschine.

Gute Praxis

  • Schreibe in jedem wichtigen Bereich eindeutige, beschreibende Titel und Überschriften, denn daraus stammen die Bezeichnungen, die Google als Linktext wiederverwendet.
  • Halte die Hauptnavigation stabil und kurz, mit den Bereichen, die dem Geschäft wirklich wichtig sind, statt eines Menüs, das sich mit jedem Template oder jeder Kampagne ändert.
  • Nutze kurzen, spezifischen internen Ankertext zu diesen Bereichen und wende dasselbe Kriterium auf Startseite, Fußbereich und Inhalte an.
  • Löse Duplikate mit Canonical und stabilen URLs: Liegt derselbe Bereich unter drei Adressen, verteilt sich das Signal und keine sticht heraus.
  • Prüfe jedes Quartal die SERP zur eigenen Marke im Inkognitomodus und auf dem Handy und gleiche sie mit den Markenanfragen aus der Search Console ab.
  • Gib den infrage kommenden Bereichen eigene Inhalte und echte eingehende Links statt einer leeren Brückenseite, die nur einen Platz besetzen soll.

Häufige Fehler

  • Das Markup der Suchbox ergänzen oder behalten und darauf warten, dass sie erscheint: Sie wurde am 21. November 2024 abgeschaltet, ihre Dokumentation verschwand am 29. November 2024.
  • Nach dem Abwertungswerkzeug in der Search Console suchen. Google hat es im Oktober 2016 entfernt und nicht zurückgebracht.
  • Leichtfertig noindex setzen, um einen störenden Link loszuwerden. Das ist einer der von Google dokumentierten Wege, nimmt die Seite aber komplett aus der Suche, sodass die Kosten den Nutzen fast immer übersteigen.
  • Das Fehlen des Blocks als Abstrafung deuten. Es ist eine Entscheidung pro Suchanfrage, keine Sanktion und kein Indexierungsfehler.
  • Menü und Fußbereich mit Dutzenden Links aufblähen in der Annahme, es gäbe dann mehr Kandidaten. Das verwässert die Signale und erschwert es, dass ein bestimmter Bereich hervorsticht.
Manuel Riveiro Rodriguez CEO & Digital Strategist

Eine technische Prüfung sieht sich das und alles Weitere in einem Durchgang an.

Audit anfragen

Häufige Fragen

Kann man Sitelinks aktivieren oder anfordern?

Nein. Google erzeugt sie automatisch, und es gibt weder Markup noch Tag noch eine Einstellung in der Search Console, mit der man sie anfordern könnte. Die offizielle Dokumentation, Stand Dezember 2025, hält fest, dass sie nur erscheinen, wenn die Suchmaschine sie für den Nutzer als hilfreich einstuft. In der eigenen Hand liegen allein Seitenstruktur und interne Verlinkung.

Gibt es die Sitelinks-Suchbox noch?

Nein. Google kündigte ihre Abschaffung am 21. Oktober 2024 an und setzte sie ab dem 21. November 2024 in allen Sprachen und Regionen um. Am 29. November 2024 entfernte Google die Dokumentation des Markups und archivierte die zugehörige Regel. Der alte Code darf im Template bleiben und verursacht keine Fehler, hat aber keinerlei Wirkung mehr.

Wie entferne ich einen Sitelink, den ich nicht will?

Google dokumentiert zwei Wege: die Seite löschen oder ihr noindex geben. Beide nehmen sie komplett aus der Suche, der Preis ist also meist hoch. Vorher lohnt die Frage, warum diese URL so viele interne Links mit welchem Ankertext bekommt, und die Bereiche zu stärken, die dort stehen sollen.

Warum zeigt meine Website keine Sitelinks?

Meist bietet die Architektur keine ausreichend unterscheidbaren Bereiche, oder die Suchanfrage ist nicht navigational. Auch wenige Suchanfragen nach dem Markennamen spielen hinein. Es handelt sich weder um eine Abstrafung noch um einen technischen Fehler, und ihr Fehlen belegt für sich genommen kein Indexierungsproblem.

Wirken sich Sitelinks auf das Ranking aus?

Nicht direkt. Sie leiten sich aus dem normalen Ranking ab, statt es zu verursachen, und beim Abschalten der Suchbox bestätigte Google, dass diese Änderung weder Positionen noch die übrigen Sitelinks berührt. Die reale Wirkung liegt in der Sichtbarkeit auf dem Bildschirm und in der Verteilung der Klicks zwischen Startseite und internen Bereichen.

Quellen

  1. Primärquelle von Google Search Central, spanische Fassung, Stand 18. Dezember 2025. Belegt die automatische Erzeugung, das Fehlen eines direkten Steuerungsmittels, die empfohlene Praxis zu Titeln, Struktur und kurzem Ankertext sowie die einzigen dokumentierten Wege zum Entfernen, nämlich Seite löschen oder noindex.
  2. Änderungsprotokoll der Google-Suchdokumentation, Eintrag vom 29. November 2024. Die alte Markup-Doku unter /search/docs/appearance/structured-data/sitelinks-searchbox leitet heute per 301 genau auf diesen Eintrag: Dokumentation entfernt, Regel nositelinkssearchbox archiviert, Funktion nicht mehr in der Google-Suche verfügbar.
  3. Fachpublikation, die die beiden Daten im Klartext nennt, die die Primärquelle nach der Archivierung nicht mehr zeigt: Ankündigung am 21. Oktober 2024, weltweite Abschaltung ab dem 21. November 2024, dazu Googles Aussage, dass Rankings und die übrigen Sitelinks unberührt bleiben.