Was es bedeutet, dass eine Conversion modelliert ist
Ein Werbebericht beruht auf einer einfachen Idee: Jemand klickt, jemand kauft, und das System verbindet beides über eine Kennung. Diese Kette reißt jedes Mal, wenn die Erlaubnis fehlt oder die Kennung fehlt. Lehnt der Besucher Werbe-Cookies ab, löscht der Browser die Kennung, bevor der Kauf zustande kommt, oder passiert der Klick auf dem Handy und die Bestellung wird am Laptop abgeschlossen, dann existiert der Verkauf, aber das System sieht ihn nicht.
Modellierte Conversions sind Googles Antwort auf diese Lücke. Statt das Feld leer zu lassen, berechnet die Plattform, wie viele Conversions im nicht beobachtbaren Teil des Traffics wahrscheinlich stattgefunden haben, und addiert sie zum Bericht. Es sind keine einzelnen Datensätze, die später nachgereicht werden. Es ist eine aggregierte Zahl, aufgebaut aus dem Verhalten jenes Traffics, der sich messen lässt.
Der praktische Unterschied lautet so: Hinter einer gemessenen Conversion steht ein konkretes Ereignis mit Zeitstempel, hinter einer modellierten Conversion steht eine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Beide erscheinen gemeinsam in derselben Spalte des Berichts, ohne jede Kennzeichnung, die sie trennt, und genau diese stille Vermischung verwirrt die meisten Teams.