Was ist der CPC?
CPC steht für Cost per Click, Kosten pro Klick: der Preis, den ein Werbetreibender jedes Mal zahlt, wenn jemand auf seine Anzeige klickt, egal ob im Google-Suchnetzwerk, im Displaynetzwerk oder auf Social-Media-Plattformen. Die Formel ist einfach: CPC = Gesamtkosten der Kampagne / Anzahl der Klicks. Eine Kampagne, die 300 Euro kostet und 150 Klicks bringt, hat einen durchschnittlichen CPC von 2 Euro.
Der CPC ist das gängigste Abrechnungsmodell im SEA-Bereich und in Google Ads. Anders als beim TKP/CPM zahlt der Werbetreibende nicht dafür, dass eine Anzeige gezeigt wird, sondern nur dann, wenn jemand tatsächlich interagiert. Deshalb gilt CPC als Performance-Modell: Jeder ausgegebene Euro hängt an einem echten Besuch der Zielseite, nicht an einer reinen Einblendung.
Der CPC wird auf Ebene des Keywords oder der Anzeigengruppe festgelegt, nicht kontoweit einheitlich. Innerhalb derselben Kampagne kann ein wenig umkämpftes Keyword einen CPC von 0,40 Euro haben, während ein anderes Keyword aus derselben Branche mit hoher kommerzieller Nachfrage 8 Euro kostet, je nachdem, was die konkurrierenden Werbetreibenden bereit sind zu zahlen.
Google Ads unterscheidet zwischen manuellem Gebot, bei dem der Werbetreibende den Max. CPC pro Keyword selbst setzt, und automatischen oder smarten Gebotsstrategien, bei denen das System das Gebot in jeder einzelnen Auktion anhand der Conversion-Wahrscheinlichkeit anpasst, innerhalb eines vorgegebenen CPA- oder ROAS-Ziels.
