Was bedeutet die SWOT-Analyse?
SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats. Im Spanischen läuft das Modell unter DAFO, im Deutschen wird meist der englische Begriff SWOT-Analyse verwendet, seltener die ausgeschriebene Variante Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse. Gemeint ist in allen Fällen dieselbe Matrix.
Das Modell trennt vier Faktoren in zwei Gruppen. Stärken und Schwächen sind intern: Sie hängen vom eigenen Unternehmen, Team oder Produkt ab und lassen sich direkt durch eigene Entscheidungen verändern. Chancen und Risiken sind extern: Sie entstehen im Markt, bei der Konkurrenz, durch Regulierung oder neue Technologien, und das Unternehmen kann sie nicht steuern, nur beobachten und darauf reagieren.
Diese Trennung zwischen intern und extern trägt die gesamte Analyse. Ein häufiger Fehler ist, einen Marktfaktor unter Stärken zu notieren oder eine hausgemachte Schwäche als Risiko zu tarnen. Das macht die Matrix unbrauchbar, weil sie dann nicht mehr zeigt, was das Unternehmen selbst ändern kann und was nicht.
Die SWOT-Analyse lässt sich auf ganz unterschiedliche Ebenen anwenden: ein ganzes Unternehmen, eine Produktlinie, eine Marketingkampagne oder, im digitalen Bereich, die Content- oder SEO-Strategie einer einzelnen Domain. Das Ziel bleibt gleich, nur die Datenquellen je Quadrant ändern sich.
Das Modell trennt vier Faktoren auf zwei Achsen. Die waagerechte entscheidet, was man selbst ändern kann.
