Was bedeutet der Fehler 400?
Der Code 400 gehört zur 4xx-Familie, die für Fehler auf Seiten des Clients reserviert ist. Nach der aktuell gültigen Spezifikation, RFC 9110, antwortet der Server mit 400, wenn die Anfrage eine "fehlerhafte Syntax, ein ungültiges Nachrichtenformat oder eine irreführende Weiterleitung" enthält. In der Praxis reicht das von einer URL mit nicht kodierten Sonderzeichen bis zu einem Formular, das kaputtes JSON sendet, oder einem Cookie, das die vom Server erlaubte Größe überschreitet.
Einen einzelnen Auslöser gibt es selten. Ein intern generierter Link aus einer fehlerhaften Vorlage, ein Suchparameter mit nicht escapten Anführungszeichen oder ein beschädigter Sprach-Header können denselben Code auslösen. Deshalb tritt 400 fast nie einzeln auf, sondern gehäuft, meist im Zusammenhang mit einer kürzlichen Änderung an der URL-Generierung, einem Plugin oder einer Drittanbieter-Integration.
Der häufigste Denkfehler ist, 400 als Verwandten von 404 zu behandeln, dabei ist die Ähnlichkeit rein oberflächlich. 404 bedeutet, dass der Server die Anfrage verstanden, die Ressource gesucht und nicht gefunden hat. 400 bedeutet, dass die Anfrage diese Phase gar nicht erst erreicht hat: Sie wurde vorher verworfen.
