Warum der alte Name der meistgesuchte bleibt, aber nicht mehr der richtige ist
Am 4. November 2021 kündigte Google im offiziellen Blog an, dass "Google My Business" künftig "Google Business Profile" heißt. Der genaue Wortlaut, unterzeichnet von Matt Madrigal, damals Vice President und General Manager für Merchant Shopping, empfahl kleinen Unternehmen, ihr Profil direkt über die Suche oder Maps zu verwalten, und kündigte die Umbenennung als Vereinfachung an (Angabe direkt an der offiziellen Quelle geprüft, siehe Quellen am Ende dieses Artikels).
Auf Deutsch heißt der Dienst offiziell "Google Unternehmensprofil". In der Praxis der Branche, in Artikeln, Kursen und SEO-Tools, taucht daneben fast gleich häufig der englische Begriff "Google Business Profile" auf. Und "Google My Business" bleibt mit Abstand die meistgesuchte Bezeichnung für dieses Thema: Jahre nach der Umbenennung lernen viele Unternehmer das Tool noch immer unter dem Namen, der längst nicht mehr offiziell ist. Deshalb behält dieser Beitrag den alten Namen in der URL, während der Inhalt den heute korrekten Namen verwendet. Das ist kein Widerspruch, sondern eine bewusste Entscheidung: Wer nach dem gesuchten Begriff sucht, soll die Seite finden, und wer sie liest, soll den tatsächlichen Stand erfahren.
Es blieb nicht bei der neuen Bezeichnung. Dieselbe Ankündigung enthielt eine zweite, weniger bekannte Entscheidung: 2022 würde Google die eigenständige mobile App von Google My Business einstellen, damit Unternehmen direkt die verbesserte Erfahrung in Suche und Maps nutzen. Genau dieser Teil der Ankündigung erklärt einen großen Teil der Verwirrung, die bis heute anhält, und wird im nächsten Abschnitt genauer beschrieben.
