Was Keyword-Optionen bedeuten
Ein Keyword ist nicht das, was der Nutzer eintippt. Es ist der Begriff, den der Werbetreibende einer Anzeigengruppe hinzufügt, um Google Ads mitzuteilen, worum er konkurrieren will. Was der Nutzer eintippt, heißt Suchbegriff und stimmt fast nie Buchstabe für Buchstabe mit dem Keyword überein. Die Keyword-Option ist die Regel, die beides verbindet: Sie legt fest, wie viel Abstand das System zwischen der echten Suchanfrage und dem gebuchten Keyword zulässt.
Man sollte sie von anderen Einstellungen trennen, mit denen sie verwechselt wird. Sie ändert weder den Anzeigentext noch das Gebot und entscheidet nicht über die Position. Sie grenzt nur die Menge der infrage kommenden Suchanfragen ab. Innerhalb dieser Menge bestimmt weiterhin die Auktion.
Das heutige System hat drei Optionen. Bis 2021 gab es eine vierte, den Modifizierer für weitgehend passende Keywords, der mit einem Pluszeichen vor jedem Pflichtwort geschrieben wurde. Google hat ihn in jenem Jahr abgeschafft und sein Verhalten auf die passende Wortgruppe übertragen. Wer mit jenem Modifizierer gelernt hat zu steuern, arbeitet heute mit anderen Regeln, auch wenn die Oberfläche ähnlich aussieht.
Die zweite Änderung ist begrifflicher Art. Alle drei Optionen vergleichen keine Zeichenketten mehr, sondern Bedeutungen. Selbst die genau passende Option, die dem Namen nach wörtlich klingt, deckt Suchanfragen mit derselben Absicht ab, auch wenn die Wörter wechseln.