Der Cyber Monday, das jährliche Event mit attraktiven Aktionen und Rabatten, rückt näher. Unternehmen weltweit kurbeln damit vor Weihnachten den Online-Handel an. Dieses Jahr fällt er auf den 28. November. Marken, die dabei sein wollen, sollten jetzt ihr E-Commerce fit machen. Doch nicht jeder weiß, worauf es ankommt.
Diese Herausforderung bedeutet zwar zusätzlichen Aufwand für Technik- und Marketingteams. Doch die Geschäftschancen sind zu verlockend, um sie zu ignorieren. Statistiken belegen dies. Laut Online-Zahlungsdienstleister PayPal stiegen die Cyber Monday-Umsätze in Spanien letztes Jahr um 53 % gegenüber 2013.
8 von 10 Unternehmen erwarten mehr Online-Verkäufe
Dieser Trend könnte sich dieses Jahr fortsetzen. Das zeigt die dritte Ausgabe der Studie „Evolución y perspectivas de E-commerce para 2016“, erstellt von Kanlli und D/A Retail in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Economía Digital ICEMD und Club Ecommerce. Demnach erwarten 79 % der befragten E-Commerce-Websites eine Umsatzsteigerung in diesem Jahr. Besonders stark ist diese Prognose in den Bereichen Beauty, Mode und Accessoires.
Hinzu kommt: Laut der spanischen Markt- und Wettbewerbskommission (CNMC) ist Spanien bereits das viertgrößte Online-Shopping-Land der EU – nur übertroffen von Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Das unterstreicht die Wichtigkeit dieses Vertriebskanals.
Um Sie dabei zu unterstützen, haben wir heute einige Tipps für mehr E-Commerce-Umsatz. Notieren Sie sie sich!
Die 10 Gebote für mehr Online-Verkäufe
Jede Online-Verkaufsplattform muss stets optimal sein. Doch in umsatzstarken Zeiten, wie der bevorstehenden, hat dies höchste Priorität.
Daher sind die folgenden 10 Gebote besonders wichtig:
1) Beginnen Sie mit spezifischem Content
Viele Konsumenten kennen die wichtigsten Shopping-Events des Jahres. Doch es lohnt sich, diese online zu befeuern. Dafür ist es besonders hilfreich, spezifischen, wertvollen Content für Ihre Zielgruppe zu erstellen. So nähern Sie sich aktuellen und potenziellen Kunden weniger aufdringlich – durch sogenannte Pull-Techniken – und vor allem nachhaltiger.
2) Konkrete Aktionen planen
Wussten Sie, dass 40 % der Konsumenten Weihnachtsgeschenke und -einkäufe schon vor Halloween planen? Planen Sie daher so früh wie möglich Ihre kommerziellen Angebote, Rabatte und Aktionen für diese Zeit. Veröffentlichen Sie diese auf Ihrer Website, in Newslettern und sozialen Medien. Für eine effektive Planung ist es unerlässlich, den Markt zu sondieren und Online-Suchanfragen zu analysieren. Dies verschafft Ihnen einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern.
Neben Tools zur Keyword-Recherche empfehlen wir auch spezielle Anwendungen wie Trend Hunter.
3) Multimedia-Material bereithalten
Die Wochen vor den verkaufsstärksten Perioden sind ideal, um Inventar zu checken und benötigtes Grafikmaterial vorzubereiten: Bilder – kommerziell und nicht-kommerziell – für verschiedene soziale Netzwerke, Header-Bilder für die Website, aktualisierte Produktfotos – möglichst passend zur Jahreszeit inszeniert –, Banner etc.
KMU, Start-ups oder Unternehmen mit begrenzten Ressourcen können dies mit Tools wie Creative Market erledigen. Falls Sie die Dienste eines Grafikdesigners in Anspruch nehmen, ist es wichtig, den Auswahlprozess einige Wochen vorher durchzuführen. So stellen Sie sicher, dass der gewählte Profi die benötigte Qualität liefern kann.
4) Verschiedene Anzeigen vorbereiten
Um potenzielle Kunden nicht mit immer gleicher Online-Werbung zu langweilen, erstellen Sie verschiedene Anzeigen. Schalten Sie diese schrittweise, sodass neuere Anzeigen die älteren ersetzen. In dieser Zeit müssen Sie nicht übermäßig viel Zeit investieren, da Internetnutzer in dieser Phase empfänglicher und toleranter für Werbung sind. Eine aktuelle Studie zeigt beispielsweise, dass die Klickrate in den Tagen vor dem Black Friday um etwa 36 % steigt.
5) Wunschzettel-Funktion einrichten
Diese Funktion steigert die Verkaufswahrscheinlichkeit erheblich. Nutzer können interessante Artikel speichern, die sie aktuell nicht kaufen wollen (oder können). Zudem ist dies ein effektives Retargeting-Instrument. Mit korrekt eingesetzten Pixeln sehen Internetnutzer Anzeigen für Produkte, die sie auf ihren Wunschzettel gesetzt haben.
6) Kampagnen zur Kundenrückgewinnung starten
In den Wochen vor Weihnachten sinkt die durchschnittliche Abbruchrate von Online-Warenkörben im Vergleich zu anderen Monaten. Da jedoch die Zahl potenzieller Käufer höher ist, lohnt es sich, Strategien zur Rückgewinnung von Nutzern einzusetzen, die den Kaufprozess nicht abgeschlossen haben.
Speziell erstellte E-Mails, zusätzliche Erinnerungen und Sonderrabatte für Warenkorbabbrecher erzielen oft sehr gute Ergebnisse. BigCommerce und Shopify sind nur zwei Plattformen, die Ressourcen zur Rückgewinnung von Kunden mit Produkten im Warenkorb anbieten.
7) Auch auf Bestandskunden fokussieren
Welches Unternehmen möchte seinen Kundenstamm nicht erweitern? Obwohl dies ein großes Ziel für die meisten Unternehmen ist, gibt es
