Was bedeutet „IP-Adresse"?
Jedes Gerät, das sich mit einem auf dem Internetprotokoll basierenden Netzwerk verbindet, braucht eine Nummer, die es innerhalb dieses Netzwerks eindeutig identifiziert, ähnlich wie eine Hausnummer eine Wohnung in einer Straße kennzeichnet. Diese Nummer ist die IP-Adresse: der Wert, der dafür sorgt, dass ein Datenpaket genau bei dem Gerät ankommt, das es angefordert hat, und bei keinem anderen. Ohne IP-Adressen gäbe es das World Wide Web in seiner heutigen Form nicht, weil kein Server und kein Gerät ein anderes finden könnte.
Im Einsatz sind zwei Versionen: IPv4, das Original aus den achtziger Jahren, und IPv6, sein Nachfolger für eine deutlich größere Zahl an Geräten. Beide erfüllen dieselbe Aufgabe, jeden Punkt im Netzwerk eindeutig zu kennzeichnen, unterscheiden sich aber in Länge, Schreibweise und in der Zahl der möglichen Adressen.
Die IP-Adresse sollte nicht mit dem Domainnamen einer Website verwechselt werden: Die Domain ist der lesbare Name, den ein Mensch eingibt, die IP-Adresse ist die Zahl, mit der Router den Datenverkehr tatsächlich lenken. Ein DNS-Server übersetzt das eine bei jedem Seitenaufruf in das andere.
