Was Googlebot bedeutet
Die beiden Typen unterscheiden sich im User Agent der HTTP-Anfrage, in der robots.txt folgen sie aber demselben Token „Googlebot“. Eine Regel nur für den mobilen oder nur für den Desktop-Crawler ist deshalb nicht möglich. Weil Google bei den meisten Websites vor allem die mobile Version indexiert, kommt der größte Teil der Anfragen von Googlebot Smartphone. Mobile-First-Indexing hat einen eigenen Eintrag in diesem Glossar.
Google teilt seine Crawler und Fetcher in drei Gruppen: - Allgemeine Crawler wie Googlebot. Bei automatischen Crawls halten sie sich immer an die robots.txt. Zur selben Gruppe gehören Googlebot-Image, Googlebot-Video, Storebot-Google für Google Shopping und Google-InspectionTool, das Testwerkzeuge wie der Test für Rich-Suchergebnisse und die URL-Prüfung der Search Console nutzen. Googlebot-News gibt es nur als robots.txt-Token, gecrawlt wird mit den User Agents von Googlebot. - Crawler für Sonderfälle wie AdsBot, mit dem Google Ads die Anzeigenqualität auf Seiten prüft. Sie arbeiten auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen Website und Google-Produkt und halten sich nicht unbedingt an die robots.txt. AdsBot zum Beispiel ignoriert Regeln für den globalen User Agent (*). - Vom Nutzer ausgelöste Fetcher wie Google Site Verifier. Weil ein Mensch die Anfrage auslöst, ignorieren sie die robots.txt.
Google-Extended ist ebenfalls kein eigener Crawler, sondern ein robots.txt-Token, mit dem eine Website festlegt, ob von Google gecrawlte Inhalte für das Training von Gemini-Modellen genutzt werden dürfen. Es hat einen eigenen Eintrag in diesem Glossar.