Was Missbrauch der Website-Reputation bedeutet
Die Regel verbietet keine Inhalte Dritter. Sie verbietet einen bestimmten Zweck: sie auf einer fremden Domain zu veröffentlichen, weil diese Domain bereits rankt. Der Unterschied zwischen einem legitimen Bereich und einem Verstoß liegt nicht darin, wer schreibt, sondern darin, warum dieser Text in diesem Haus wohnt.
Google veröffentlicht Beispiele in beide Richtungen. Als Verstoß gilt eine Bildungsseite, die gesponserte Bewertungen von Kurzzeitkrediten aus fremder Feder beherbergt, ein Medizinportal mit einer fremden Werbeseite über „beste Casinos“ oder ein Nachrichtenmedium, das Gutscheine eines White-Label-Dienstleisters hostet. Ebenso, wenn eine etablierte Website ein neues Themenfeld überwiegend mit externen Autoren aufbaut.
Nicht als Verstoß gelten Meldungen von Nachrichtenagenturen und Pressemitteilungen auf dafür bestimmten Seiten, die Syndizierung von Nachrichten zwischen Medien, Foren und sonstige nutzergenerierte Inhalte, Meinungskolumnen, Inhalte Dritter, die zu Werbezwecken direkt an die Leserschaft weitergegeben werden, Seiten mit korrekt ausgezeichneten Affiliate-Links sowie Gutscheine, die direkt vom Händler stammen.
Die umgangssprachliche Bezeichnung „Parasite SEO“ beschreibt dasselbe Phänomen von außen betrachtet. Google verwendet diesen Begriff in seiner Dokumentation nicht.