Was generative KI bedeutet
Google beschreibt generative KI in seiner Einführung in das maschinelle Lernen als Klasse von Modellen, die aus einer Nutzereingabe Inhalte erzeugt. Sie kann verschiedene Eingaben verarbeiten und verschiedene Ausgaben erzeugen, etwa Text, Bilder, Audio und Video. Die Eingabe heißt Prompt; wie man ihn formuliert, beschreibt der Eintrag Prompt Engineering.
Der Unterschied zu anderem Machine Learning liegt in der Ausgabe. Ein Spamfilter ordnet eine E-Mail einer Klasse zu, ein Gebotssystem schätzt eine Wahrscheinlichkeit. Ein generatives Modell gibt etwas Neues aus, das es so in den Trainingsdaten nicht gab.
Die KI-Verordnung der EU nennt in Erwägungsgrund 99 große generative KI-Modelle ein typisches Beispiel für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck, weil sie Inhalte flexibel erzeugen, etwa als Text, Audio, Bild oder Video, und sich so für viele verschiedene Aufgaben eignen. Das BSI ordnet generative KI-Modelle ebenfalls als Teilgebiet dieser universell einsetzbaren Modelle ein.