Was bedeutet ein Tracking Pixel?
Technisch gesehen ist ein Tracking Pixel ein <img>-Tag, dessen src-Attribut auf einen fremden Server verweist, üblicherweise außerhalb der eigenen Domain. Browser oder Mail-Client laden es wie jedes andere Bild, ganz ohne JavaScript, und genau diese HTTP-Anfrage wird auf dem Zielserver mit IP-Adresse, User-Agent, Uhrzeit und, falls die URL Parameter enthält, mit der Kampagnen- oder Nachrichten-ID protokolliert.
Der Name führt oft zur Verwechslung mit dem Cookie, dabei sind es zwei getrennte Dinge: Das Pixel löst die Anfrage aus, das Cookie speichert eine Kennung über mehrere Besuche hinweg. Die meisten Pixel, etwa das Meta-Pixel oder der LinkedIn Insight Tag, laden heute gar nicht mehr als 1x1-Grafik. Sie laufen als JavaScript-Tag, der beides gleichzeitig erledigt: Er sendet das Ereignis an den Server und liest oder schreibt zusätzlich ein Cookie, um denselben Browser bei einem späteren Besuch wiederzuerkennen. Der Begriff „Pixel" ist geblieben, obwohl sich die Technik dahinter längst verändert hat.
Eingesetzt wird es vor allem für drei Zwecke: das Öffnen einer E-Mail bestätigen, die Ankunft auf einer Landingpage nach einem Anzeigenklick erfassen, und Remarketing-Listen aus Besuchern einer bestimmten Seite aufbauen.
