Ein PIM-System (Product Information Management, auf Deutsch Produktinformationsmanagement) ist die Software, in der ein Unternehmen die Daten seiner Produkte sammelt, vervollständigt und an alle Kanäle ausspielt: Onlineshop, Marktplätze, Werbefeeds, gedruckte Kataloge und Händler. Jedes Produkt hat im PIM genau einen Datensatz, die Kanäle holen sich daraus, was sie brauchen. Dieselbe Abkürzung steht auch für Privileged Identity Management, die Verwaltung privilegierter Zugänge in der IT-Sicherheit (etwa der gleichnamige Dienst in Microsoft Entra), und für Personal Information Manager, also Programme für Kalender und Kontakte.
Ein PIM-System bündelt Produktdaten und spielt sie an Shop, Marktplätze und Feeds aus. Funktionsweise, GTIN, ETIM, BMEcat, Abgrenzung zum ERP, Anbieter.
Herkunft des Begriffs
PIM ist die Abkürzung des englischen Product Information Management. Im Deutschen sind PIM-System und Produktinformationsmanagement gebräuchlich.
Wer den Begriff zuerst verwendet hat, ist nicht belegt. Die älteste Analystendefinition, die sich nachlesen lässt, stammt von Gartner aus dem Dezember 2005: Ein PIM schafft eine einheitliche Sicht auf das Produkt für das ganze Unternehmen, speichert Stammdaten und Produktattribute und kann entweder das System sein, in dem die Daten entstehen, oder das System, in dem andere nachschlagen. Gartner nannte PIM damals die Technik, die sich für das Management von Produktinhalten und Produktdaten herausgebildet habe. Das Wort war also schon im Umlauf.
Wie aus einem älteren Begriff PIM wurde, zeigt die Website eines frühen Anbieters aus Stuttgart. Heiler Software, gegründet 1987, beschrieb sich 2003 als Anbieter elektronischer Katalogmanagement-Lösungen im SAP-Umfeld. 2008 stand im Seitentitel Product Information Management, Catalog Management and E-procurement. Was vorher Katalogmanagement hieß, lief nun unter PIM.
Geschichte und Entwicklung
1987. Heiler Software wird in Stuttgart gegründet, einer der ersten Anbieter für Katalogsoftware.
1998 und 1999. Fraunhofer IAO und die Universität Essen veröffentlichen BMEcat 1.01, ein Format zum Austausch von Produktdaten und Katalogen zwischen Unternehmen. Version 1.2 entsteht zusammen mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Aktuell ist BMEcat 2005.2.
2000. In Köln wird der Verein ECLASS gegründet, der eine Produktklassifikation nach ISO/IEC-Normen pflegt. Im selben Jahr entsteht Contentserv.
2005. Am 30. Dezember veröffentlicht Gartner den ersten Magic Quadrant für PIM. Einen klaren Marktführer sieht Gartner nicht.
2007. Der zweite Magic Quadrant schätzt den Markt im Juni auf rund 214 Mio. US-Dollar Softwareumsatz 2005 und über 300 Mio. 2006.
2013. In Nantes wird Akeneo gegründet. Am 5. Juni kündigt SAP den Kauf von hybris an, und Informatica meldet, dass ihr Heiler nun vollständig gehört.
2024. Die EU beschließt die Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 mit dem digitalen Produktpass. Im Dezember gilt die Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988, die für Onlineangebote bestimmte Angaben vorschreibt.
2025. Im Februar übernimmt Centric Software, ein Unternehmen von Dassault Systèmes, Contentserv. Im November schließt Salesforce den Kauf von Informatica ab.
2026. Am 12. Oktober erscheint Gartners Magic Quadrant für PIM-Lösungen mit 16 Anbietern. Syndigo, einer davon, nennt ihn den ersten, obwohl Gartner schon 2005 und 2007 einen veröffentlicht hatte.
Wie es funktioniert
Ein PIM-System nimmt Daten aus mehreren Quellen auf, ordnet sie nach einem Datenmodell, reichert sie an und liefert jedem Kanal das Format, das er verlangt.
Import. Grunddaten wie Artikelnummer, interne Bezeichnung und Einkaufspreis können aus dem ERP kommen. Lieferanten schicken Tabellen oder BMEcat-Dateien, Marketing oder Agentur liefern Texte und Bilder. Das PIM ordnet jede Angabe einem Artikel zu.
Datenmodell und Klassifikation. Jeder Artikel gehört zu einer Produktfamilie, und jede Familie hat ihre Attribute: Ein Akkuschrauber hat Spannung und Drehmoment, ein T-Shirt Größe und Material. Der Schlüssel, der alle Daten eines Artikels über die Lieferkette verbindet, ist die GTIN, die Nummer von GS1 für jede Ware, die bepreist, bestellt oder berechnet wird. Damit ein Händler die Attribute ohne Nacharbeit versteht, wird der Artikel nach einem Standard klassifiziert: ETIM im Elektro- und Installationsbereich, ECLASS in der Industrie oder die GPC von GS1 im Konsumgüterhandel.
Anreicherung. Zu den technischen Daten kommen Beschreibungen, Übersetzungen, Bilder und Dokumente. Die Bilder können in einem Digital-Asset-Management-System (DAM) liegen, das PIM speichert dann den Verweis.
Freigabe. Vor der Veröffentlichung prüft ein Workflow, ob alle Pflichtfelder des Kanals gefüllt sind und ob jemand den Text abgenommen hat. Akeneo zum Beispiel legt Pflichtattribute je Produktfamilie, Sprache und Kanal fest und zeigt, wie viel Prozent davon befüllt sind.
Ausspielung. Jeder Kanal bekommt seine Fassung: der Onlineshop, die Marktplätze, ein Produktfeed für das Google Merchant Center, eine BMEcat-Datei für den B2B-Kunden oder der gedruckte Katalog. Aus denselben Daten entsteht auch das Markup nach schema.org/Product mit Feldern wie gtin, mpn oder sku, und so erreichen sie auch KI-Einkaufsassistenten (Agentic Commerce).
Viele Quellen hinein, jeder Kanal bekommt seine Fassung
Quellen
ERPkann Artikelnummer, interne Bezeichnung und Einkaufspreis liefern
LieferantenTabellen oder BMEcat-Dateien
Marketing oder AgenturTexte und Bilder
DAMdie Bilder können hier liegen, das PIM speichert den Verweis
→
Im PIM
Importordnet jede Angabe einem Artikel zu
Datenmodell und KlassifikationFamilie und Attribute, die GTIN als Schlüssel, ETIM, ECLASS oder GPC
AnreicherungBeschreibungen, Übersetzungen, Bilder und Dokumente
FreigabePflichtfelder des Kanals, Text abgenommen
→
Ausspielung: eine Fassung je Kanal
Onlineshop
Marktplätze
Produktfeed für das Google Merchant Center
BMEcat-Datei für den B2B-Kunden
Gedruckter Katalog
Markup nach schema.org/Productso erreichen die Daten auch KI-Einkaufsassistenten
Aus wie vielen Stellen kommen deine Produktdaten heute?
Arten und Varianten
Art
Für wen
Beispiel laut Hersteller
Eigenständiges PIM
Unternehmen mit ERP und Shop, die ein eigenes System nur für Produktdaten wollen
Akeneo, Inriver
Open Source oder Community Edition
Teams mit eigenen Entwicklern, die das Datenmodell anpassen wollen
Pimcore Community Edition, Akeneo Community Edition
PIM als Teil einer Stammdatenplattform
Konzerne, die auch Kunden, Lieferanten und Standorte zentral führen
Stibo Systems, Informatica Product 360
PXM (Product Experience Management)
Marken auf vielen Marktplätzen, die messen, wie ihre Produktseiten dort aussehen
Salsify, Syndigo
PIM mit eingebautem DAM
kleine und mittlere Shops, die Daten und Bilder an einem Ort wollen
Plytix
Quelle: eigene Zusammenstellung nach den Herstellerseiten (abgerufen 07.11.2026).
Beispiele
Rechenbeispiel ohne Daten eines echten Unternehmens: Ein Werkzeughersteller legt einen Akku-Schlagbohrschrauber neu an.
Im PIM bekommt der Artikel seine 13-stellige GTIN, die interne Artikelnummer, die Marke und seine ETIM- oder ECLASS-Klasse. Zur Familie Bohrschrauber gehören zwölf Attribute, darunter Akkuspannung (18 V), maximales Drehmoment (60 Nm), Bohrfutter-Spannweite (13 mm), Gewicht mit Akku (1,6 kg) und Zahl der Gänge (2). Verkaufstext und Datenblatt liegen auf Deutsch, Englisch und Spanisch vor, vier Bilder sind aus dem DAM verknüpft.
Aus diesem einen Datensatz entstehen drei Ausgaben:
Die Produktseite im Onlineshop zeigt den langen Titel, den Verkaufstext, die vier Bilder und eine Tabelle mit den zwölf Attributen in der Sprache des Besuchers.
Der Feed für das Google Merchant Center enthält die Felder, die Google für jedes Produkt verlangt (ID, Titel, Beschreibung, Link, Bild, Verfügbarkeit und Preis), dazu Marke und GTIN. Der Titel darf höchstens 150 Zeichen haben, deshalb führt das PIM eine Kurzfassung.
Die BMEcat-Datei für den Fachhändler enthält Artikelnummer, GTIN, ETIM- oder ECLASS-Klasse und die Attribute als normierte Merkmale, ohne Verkaufstext.
Ändert sich nach einer Produktüberarbeitung das Gewicht, korrigiert der Hersteller es einmal im PIM, und alle drei Ausgaben ziehen beim nächsten Export nach.
Ein Datensatz, drei Ausgaben mit verschiedenen Feldern
Datensatz im PIM
Akku-Schlagbohrschrauber
13-stellige GTINinterne ArtikelnummerMarkeETIM- oder ECLASS-KlasseVerkaufstext und Datenblatt auf Deutsch, Englisch und Spanischvier Bilder aus dem DAM verknüpft
Zwölf Attribute, darunter
Akkuspannung 18 Vmaximales Drehmoment 60 NmBohrfutter-Spannweite 13 mmGewicht mit Akku 1,6 kgZahl der Gänge 2
daraus entstehen drei Ausgaben
Produktseite im Onlineshop
langer TitelVerkaufstextdie vier BilderTabelle mit den zwölf Attributen
ArtikelnummerGTINETIM- oder ECLASS-KlasseAttribute als normierte Merkmaleohne Verkaufstext
Wie oft schreibst du heute dieselbe Angabe an verschiedenen Stellen?
Wie man es misst
Kennzahl
Formel
Wofür
Vollständigkeit je Kanal
Befüllte Pflichtattribute / Pflichtattribute der Familie für Kanal und Sprache × 100
Sehen, welche Artikel veröffentlicht werden können
Abgelehnte Artikel im Feed
Abgelehnte Artikel im Merchant Center / gesendete Artikel
Fehlende oder falsche Daten finden
Zeit bis zur Veröffentlichung
Datum der Veröffentlichung − Datum der Anlage
Sehen, wie lange ein neuer Artikel bis in den Shop braucht
Retouren wegen Beschreibung
Retouren mit Grund „entspricht nicht der Beschreibung“ / Bestellungen
Die Kosten falscher Produktdaten messen
Quelle: eigene Zusammenstellung; die Vollständigkeit folgt Akeneos Definition (Pflichtattribute je Familie, Sprache und Kanal).
Zur Wirkung von Produktdaten auf Käufer gibt es wenige Zahlen mit bekannter Stichprobe. Syndigo, selbst PIM-Anbieter, befragte 2025 über 8.500 Verbraucher in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Brasilien und Mexiko. Laut dem Bericht hatten 21 % ein Produkt zurückgeschickt, das nicht hielt, was seine Produktinhalte versprachen, und 44 % hatten einen Kauf wegen fehlender Informationen abgebrochen. Die Studie stammt von einem Anbieter der Branche, die vollständige Methode steht nur im Download.
Vor- und Nachteile
Einsatzfall
Vorteil
Nachteil
Einschätzung
Shop mit 200 Artikeln in einer Sprache
Ordnung an einer Stelle
Die Einführung kann mehr Arbeit machen als die Pflege im Shop selbst
Shop und Tabelle können reichen
Hersteller mit 20.000 Artikeln und Händlernetz
Eine Korrektur erreicht alle Kanäle und Händler
Langes Projekt: Datenmodell, Migration, Schulung
Dafür ist ein PIM gebaut
Großhandel mit Daten von Hunderten Lieferanten
BMEcat und ETIM lassen sich einlesen, ohne jede Datei neu zu bauen
Die Daten sind nur so gut wie die des Lieferanten
Passt, wenn die Branche einen Klassifikationsstandard hat
Händler auf mehreren Marktplätzen
Jeder Marktplatz bekommt seine Pflichtfelder aus einem Datensatz
Jede Plattform ändert ihre Regeln, die Zuordnungen brauchen Pflege
Lohnt ab mehreren Kanälen mit unterschiedlichen Anforderungen
Quelle: eigene Einschätzung.
Abgrenzung zu verwandten Begriffen
Begriff
Verwaltet
Unterschied zum PIM
DAM (Digital Asset Management)
Bilder, Videos, Audio, Dokumente
Hält die Dateien; das PIM hält die Produktdaten und verweist auf die Dateien
Stammdatenmanagement (MDM)
Stammdaten zu Kunden, Lieferanten, Standorten und Produkten
Umfasst alle Stammdaten; das PIM nur das Produkt, und laut Informatica treiben es Vertrieb oder Marketing
Quelle: eigene Zusammenstellung; DAM und MDM nach Gartners Glossar, PIM gegen MDM nach Informatica.
Werkzeuge
Werkzeug
Angebot laut Hersteller
Hinweis
Akeneo
PIM als zentrale Quelle der Produktinformation
Gegründet 2013 in Nantes; mit Community Edition
Centric PXM (früher Contentserv)
PIM und PXM
Contentserv entstand 2000 in Deutschland, gehört seit 2025 zu Centric Software
Informatica Product 360
PIM als Teil des Stammdatenmanagements
Informatica gehört seit 2025 zu Salesforce
Inriver
KI-gestütztes PIM für komplexe Produktdaten
Pimcore
Plattform für PIM und MDM, DAM, CMS und Commerce
Mit Community Edition
Plytix
PIM und DAM
Sales Layer
PIM für B2B und B2C
Anbieter aus València
Salsify
PXM-Plattform mit PIM
Stibo Systems
Stammdatenmanagement und PIM
Syndigo
PXM, PIM, MDM und Datenaustausch über GS1 GDSN
Quelle: Herstellerseiten, abgerufen 07.11.2026; alphabetisch. Alle außer Sales Layer stehen in der Anbieterliste von Gartners Magic Quadrant vom Oktober 2026.
Kritik und Grenzen
Ein PIM ordnet Daten, es erzeugt keine. Schickt ein Lieferant leere oder falsch gemessene Attribute, verteilt das PIM sie genauso schnell wie richtige. Das Ergänzen und Prüfen der Datensätze bleibt Arbeit von Menschen und kann mehr kosten als die Software.
Schwierig ist auch die Frage, welches System bei welchem Feld führt. Lässt sich der Preis oder die Bezeichnung im ERP und im PIM ändern, entstehen zwei Fassungen desselben Werts. Vor der Einführung muss deshalb für jedes Feld feststehen, welches System die Quelle ist.
Der Markt selbst hat sich stark verändert. Gartner warnte 2005 vor unreifen Produkten und davor, dass kleine Anbieter nicht überleben könnten, und sagte voraus, dass IBM, Oracle und SAP 2009 mehr als die Hälfte der PIM-Lizenzumsätze erzielen würden. In der Liste der 16 Anbieter von 2026 steht keiner der drei. Viele frühe Namen gibt es nicht mehr als eigene Firma: Heiler ging an Informatica, hybris an SAP, Contentserv an Centric Software.
Rechtlicher Rahmen
In der EU verlangt die Produktsicherheitsverordnung (EU) 2023/988 seit dem 13. Dezember 2024 in jedem Onlineangebot mindestens Namen sowie Post- und E-Mail-Adresse des Herstellers, bei Herstellern außerhalb der EU die verantwortliche Person in der Union, Angaben zur Identifizierung des Produkts mit Bild, Typ und sonstiger Kennung sowie die Warn- und Sicherheitshinweise (Art. 19). Die Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781 führt den digitalen Produktpass ein: Schreibt ein delegierter Rechtsakt ihn für eine Produktgruppe vor, dürfen deren Produkte nur noch mit verfügbarem Pass in Verkehr gebracht werden, auch im Fernabsatz (Art. 9), und zu den möglichen Daten gehören GTIN, Zolltarifnummer und Konformitätserklärung (Anhang III). Der Arbeitsplan der Kommission vom April 2025 sieht diese Rechtsakte für Eisen und Stahl 2026, Textilien und Reifen 2027 und Möbel 2028 vor. Die Batterieverordnung (EU) 2023/1542 verlangt ab 18. Februar 2027 einen eigenen Batteriepass für Batterien von Elektroautos und leichten Verkehrsmitteln sowie für Industriebatterien über 2 kWh.
So gehst du Schritt für Schritt vor
Zähl deinen Bestand: Artikel, Sprachen, Kanäle und Lieferanten, die Daten schicken.
Leg für jedes Feld fest, welches System führt: Preis und Bestand im ERP, Beschreibung und Attribute im PIM.
Wähl das Datenmodell: Produktfamilien, Attribute je Familie und die Klassifikation deiner Branche (ETIM, ECLASS oder GPC).
Bestimm für jeden Kanal die Pflichtfelder, zuerst die des Google Merchant Center und der Marktplätze.
Gib jedem Artikel seine GTIN und prüf, dass sie eindeutig ist.
Fang mit einer Kategorie als Pilot an und miss die Vollständigkeit vorher und nachher.
Bind die Kanäle nacheinander an und arbeite die Ablehnungen des ersten Feeds ab, bevor der nächste dazukommt.
Best Practices
Pfleg jeden Wert nur einmal und lass die Kanäle ihn aus dem PIM holen.
Nutz einheitliche Einheiten und Werte (60 Nm, nicht „60 Newtonmeter“ bei einem Artikel und „60Nm“ beim nächsten).
Verknüpf jedes Bild über GTIN oder Artikelnummer mit dem Artikel, nicht über den Dateinamen.
Übersetz im PIM, damit eine Änderung am Original die Übersetzung als offen markiert.
Schau jeden Monat auf die Vollständigkeit je Kanal und die abgelehnten Artikel.
Häufige Fehler
Die Klassifikation erst nach dem Datenimport wählen und dann die Attribute neu anlegen müssen.
Den Preis in zwei Systemen gleichzeitig pflegen.
Lieferantentexte ungeprüft übernehmen, bis alle Händler denselben Text haben.
Nur zählen, ob ein Datensatz existiert, nicht ob er alle Pflichtfelder des Kanals hat.
Die Software kaufen, bevor klar ist, wer die Daten pflegt.
Wie dieser Eintrag entstanden ist
Dieser Eintrag wurde im November 2026 mit Unterstützung von KI geschrieben. Ausgangspunkt war eine Auswertung der ersten zehn Suchergebnisse in Spanien, den USA und Deutschland, um zu ergänzen, was dort fehlt: GTIN und Klassifikation, der Feed für das Google Merchant Center, der digitale Produktpass und eine Kennzahl mit Formel. Die Daten stammen aus Gartners Berichten, aus archivierten Websites im Internet Archive und aus den amtlichen Texten auf EUR-Lex. Er wurde vor der Veröffentlichung geprüft und enthält keine Kundendaten.
Manuel Riveiro RodriguezCEO & Digital Strategist
Eine technische Prüfung sieht sich das und alles Weitere in einem Durchgang an.
Im Handel und Marketing steht PIM für Product Information Management, auf Deutsch Produktinformationsmanagement. In der IT steht PIM auch für Privileged Identity Management, die Verwaltung privilegierter Zugriffe in der IT-Sicherheit, die Microsoft unter diesem Namen in Entra anbietet, und für Personal Information Manager, also Programme für Kalender, Kontakte und Notizen.
Brauche ich ein PIM-System, wenn ich schon ein ERP habe?
Das ERP führt Bestellungen, Bestand, Einkauf und Preise. Das PIM führt die Beschreibung des Produkts: Attribute, Texte, Übersetzungen und Bilder für jeden Kanal. Wer wenige Artikel in einem Kanal verkauft, kommt mit ERP und Shop aus. Bei vielen Artikeln, mehreren Sprachen und Kanälen mit eigenen Pflichtfeldern wird die Pflege im ERP mühsam.
Wie viel kostet ein PIM-System?
Das hängt von der Zahl der Artikel, Sprachen, Kanäle und Nutzer ab und davon, ob es ein Abonnement ist oder eine Open-Source-Software, die man selbst betreibt. Zur Lizenz kommen Einführung, Datenmigration und vor allem die Stunden für das Ergänzen und Prüfen der Datensätze, die der größte Posten sein können.
Welche PIM-Systeme gibt es als Open Source?
Pimcore und Akeneo bieten eine Community Edition an, die sich herunterladen und selbst installieren lässt. Für Installation, Betrieb und Anpassung an das eigene Datenmodell braucht es ein technisches Team.
Was hat ein PIM-System mit BMEcat zu tun?
BMEcat ist ein XML-Format für Katalogdaten im B2B, das der BME betreut. Ein PIM kann BMEcat-Dateien von Lieferanten einlesen und eigene Daten als BMEcat an Händler ausgeben, zusammen mit einer Klassifikation wie ETIM oder ECLASS.