Was Lead Scoring bedeutet
Ein Lead ist ein Kontakt, der seine Daten hinterlassen hat, meist über ein Formular. Wie er dorthin kommt, beschreibt der Eintrag Lead Generation. Lead Scoring setzt danach an und sortiert. Gemessen wird in zwei Richtungen.
Die erste ist das Profil, oft Fit genannt: Passt der Kontakt zum Angebot? HubSpot beschreibt Fit-Scores in seiner Hilfe als Bewertung anhand demografischer Angaben wie Alter, Position, Unternehmensgröße oder Jahresumsatz. Salesforce nennt das in Marketing Cloud Account Engagement Grading: Kontakte werden nach Profilen bewertet, und je mehr Kriterien jemand erfüllt, desto besser die Note. Die Skala reicht dort von A+ bis F.
Die zweite Richtung ist das Verhalten, oft Engagement genannt: Wie stark beschäftigt sich der Kontakt mit dem Unternehmen? HubSpot nennt als Beispiele Besuche der Website, ein Newsletter-Abo, Klicks auf einen Call to Action oder geöffnete Marketing-Mails. Bei Salesforce misst der Score das implizite Interesse und vergibt Punkte für Aktivitäten wie das Öffnen einer E-Mail, die Teilnahme an einem Webinar oder ein abgeschicktes Formular.
Beide Werte lassen sich kombinieren. HubSpot bildet dafür Stufen von A1 bis C3, wobei der Buchstabe für den Fit und die Zahl für das Engagement steht. Nach Angabe von HubSpot steht A für hohen und C für niedrigen Fit, 1 für hohes und 3 für niedriges Engagement. Ein Kontakt mit wenig Fit, aber viel Engagement landet also bei C1.
Beide Werte kombiniert, Stufen von A1 bis C3 wie bei HubSpot