Was Porters Five Forces bedeuten
Der Rahmen stammt von Michael E. Porter, Professor an der Harvard Business School. Er hat ihn im Artikel „How Competitive Forces Shape Strategy“ vorgestellt, erschienen in der Harvard Business Review, Ausgabe März und April 1979. Im Januar 2008 veröffentlichte er in derselben Zeitschrift eine überarbeitete Fassung, „The Five Competitive Forces That Shape Strategy“.
Laut Porters Institut in Harvard dient der Rahmen dazu, die Wettbewerbskräfte einer Branche zu verstehen und wie sich der wirtschaftliche Wert unter ihren Beteiligten verteilt. Die fünf Kräfte, mit dem, was sie laut derselben Quelle verstärkt: - Rivalität unter bestehenden Wettbewerbern: Ist sie heftig, drückt sie die Preise oder frisst den Gewinn über die Kosten des Wettbewerbs auf. Härter wird sie bei vielen oder etwa gleich großen Wettbewerbern, langsamem Branchenwachstum, hohen Fixkosten oder hohen Austrittsbarrieren. - Bedrohung durch neue Anbieter: Sie zwingt die Branche, die Preise niedrig zu halten und mehr für die Kundenbindung auszugeben. Sie hängt an den Eintrittsbarrieren, etwa Größenvorteilen, den Kosten für Markenbekanntheit, dem Zugang zu Vertriebskanälen oder staatlichen Auflagen. - Bedrohung durch Ersatzprodukte: Ein Ersatzprodukt deckt denselben Bedarf auf andere Weise. Die Beispiele aus Harvard sind die Videokonferenz statt der Reise und die E-Mail statt des Kurierdiensts. Die Bedrohung wächst, wenn das Ersatzprodukt ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und der Wechsel wenig kostet. - Verhandlungsmacht der Kunden: Starke Kunden drücken die Preise oder verlangen mehr Service zum gleichen Preis. Ihre Macht ist am größten, wenn sie im Verhältnis zu ihren Anbietern groß sind, das Produkt sich kaum unterscheidet und der Anbieterwechsel wenig kostet. - Verhandlungsmacht der Lieferanten: Starke Lieferanten verlangen höhere Preise oder bessere Bedingungen, und das senkt die Rentabilität der Branche. Das passiert etwa, wenn es für einen wichtigen Vorleistungsgegenstand nur einen oder zwei Lieferanten gibt oder ein Wechsel teuer ist.
Die fünf Kräfte bestimmen die Struktur der Branche und ihre Rentabilität. Laut derselben Quelle sind die Branchenstruktur und die relative Position des Unternehmens darin die beiden grundlegenden Treiber seiner Rentabilität.